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Bundesfreiwilligendienst / freiwilliges Soziales Jahr

Du willst…

  • dich für andere sinnvoll engagieren,
  • dich praktisch im sozialen Bereich ausprobieren und orientieren,
  • Verantwortung für dich und andere übernehmen,
  • dich in einem Team einbringen,
  • dich persönlich weiterentwickeln und
  • lernen, dein Leben auf eigene Faust zu meistern?

Dann ist ein Freiwilligendienst genau das Richtige für dich.

Ob zur Überbrückung zwischen Schule und Ausbildung, oder zur Vorbereitung auf das Studium, ein Freiwilligendienst punktet auf vielen Ebenen. Er bietet vielfältige Anregungen für die Zukunft oder zur beruflichen Orientierung. Darüber hinaus die Möglichkeit, sich zu erproben und auf „eigenen Füßen“ zu stehen.↵

Du solltest ...

  • deine Vollzeitschulpflicht erfüllt haben,
  • offen für die Arbeit mit Menschen sein,
  • Lust haben, von und mit anderen zu lernen,
  • Interesse an freiwilligem Engagement für die Gemeinschaft haben.

FREIWILLIGENDIENSTE IM PARITÄTISCHEN

Ob Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst Die Rahmenbedingungen sind unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für beide Dienste sehr ähnlich. Die Einsatzfelder können sich im erzieherischen, pflegerischen, betreuerischen, kulturellen und im hauswirtschaftllichen oder handwerklichen Bereichen befinden.
In NRW hat der Paritätische zur Zeit rund 600 Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst im Einsatz. Der Großteil der Stellen wird jeweils zu August oder September neu besetzt.

Mögliche Einsatzorte sind:

  • Krankenhäuser
  • Einrichtungen für alte Menschen
  • Menschen mit Behinderung: Schulen, Werk- oder Wohnstätten
  • Mobile soziale Dienste
  • Kindergärten/Tagesstätten
  • Offene Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinder- und Jugendwohneinrichtungen
  • Einrichtungen der Psychatrie
  • Einrichtungen für Suchtkranke

Die Einsatzstellen im Kreis Mettmann findest du hier...

Die Bewerbung sollte frühzeitig abgegeben werden.

Alle Freiwilligen erhalten:

  • ein monatliches Taschen- und Verpflegungsgelder
  • ggf. Unterkunft oder Mietzuschuss
  • volle Sozialversicherung
  • ggf. weiterhin Kindergeld
  • mindestens 24 Urlaubstage
  • ein qualifiziertes Arbeitszeugnis
  • 25 Bildungstage

Die Dauer des freiwilligen Einsatzes beträgt in der Regel 12 Monate, kann aber im Einzelfall auch auf sechs Monate verkürzt oder bis zu 24 Monate verlängert werden.↵

Junge Menschen gefragt:
Das Freiwillige Soziale Jahr

Das FSJ ist für alle jungen Menschen interessant, die ihr Leben bewusst, selbstständig und sinnvoll gestalten wollen. Grundlage für dieses soziale Bildungsjahr ist das Jugendfreiwilligendienstegesetz.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten Vollzeit in Einrichtungen für ältere, kranke und behinderte Menschen sowie für Kinder und Jugendliche. Dabei erhalten sie persönliche Anleitung von Fachkräften.

Im Umgang mit anderen Menschen entdecken die Freiwilligen ihre eigenen Stärken und Schwächen und sammeln Lebenserfahrung. Das Jahr bietet die Chance zur Orientierung nach der Schule, vor dem Studium oder vor . Das Freiwillige Soziale Jahr kann für bestimmte Ausbildungen als Vorpraktikum anerkannt werden.↵

Offen für alle:
Der Bundesfreiwilligendienst

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Infolge der Abschaffung der Wehrpflicht gibt es seit dem 1. Juli 2011 keinen Zivildienst mehr. An Stelle des Zivildienstes tritt der Bundesfreiwilligendienst (BFD), der ähnlich wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), Menschen die Möglichkeit bietet, sich für einen Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten freiwillig für das Gemeinwesen zu engagieren.

Im Gegensatz zum Freiwilligen Sozialen Jahr, das ausschließlich jungen Menschen zwischen 16 und 26 Jahren die Möglichkeit eröffnet, in gemeinwohlorientierten Eirnichtungen der Wohlfahrtspflege tätig zu werden, spricht der Bundesfreiwillilgendienst alle Bürger und Bürgerinnen an:

Junge Menschen nach der Schule, Menschen mittleren Alters und Senioren und Seniorinnen sind gefragt. Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle.

Was wird von mir erwartet

Der Entschluss, ein soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst zu leisten, ist freiwillig. Bewerberinnen und Bewerber sollten sozial interessiert sein, sensibel, geduldig, offen und tolerant.

Sie müssen bereit sein, sich mit sich selbst, den Anforderungen in den Einsatzstellen und den Betreuten auseinanderzusetzen. Mit dem Beginn der Arbeit im FSJ/BFD ergibt sich für die Freiwilligen die Pflicht, die übertragenen Aufgaben verantwortungsbewusst und zuverlässig zu erfüllen.

Darüber hinaus wird eine aktive und selbstständige Mitarbeit und Mitgestaltung bei den begleitenden Seminaren erwartet.

Vertiefende Informationen

Der Paritätische NRW ist Träger des Bundesfreiwilligendienstes. Zur Umsetzung sind Kooperationen mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten ijgd und der Lebenshilfe NRW initiiert worden.

Weitere Informationen zum FSJ und BFD sowie Bewerbungsmöglichkeiten sind auf der Homepage der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste - ijgd zu finden:, einer Mitgliedsorganisation aus Bonn:

www.freiwilligesjahr-nrw.ijgd.de

Bild

Auf der Homepage des Landesverbandes Lebenshilfe NRW e.V. (www.lebenshilfe-nrw.de) finden interessierte junge Menschen ausführliche Informationen zum FSJ/ BFD bei der Lebenshilfe.

Landesweit werden von verschiedenen Lebenshilfe Einrichtungen
Freiwilligendienste in den folgenden Arbeits- und Aufgabenbereichen angeboten:

  • Offene Hilfen (Familienunterstützende Dienste)
  • Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • Kindertageseinrichtungen, Schulen
  • Freizeit, Sport, Kunst und Kultur

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst findest du ebenfalls auf der Seite www.bundesfreiwilligendienst.de.
Hier gibt es auch eine detailierte bundesweite Stellenrubrik.

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Flyer als PDF

Stand April 2016

 

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